...sein!



    ungefähr...

       ...so!

Der Bauplatz liegt in einer schönen Lage in Weimar, mit leichter Südhangneigung.

 


Behaglichkeit und Wohnkomfort


Das Wohnen in einem Passivhaus zeichnet sich aus durch:
  • gleichbleibende Temperatur in allen Räumen
  • keine Zugluft, da überall gleiche Temperatur herrscht
  • helle lichtdurchflutete Räume, da das Haus nach Süden orientiert ist
  • kein Temperaturabfall in Fensternähe
  • immer frische Luftzufuhr über die Lüftungsanlage
  • keine Pollenbelastung im Sommer, wenn über die Lüftungsanlage gelüftet wird, was vor allem Allergikern zu Gute kommt
  • wenig Staubentwicklung (auch gut für Hausstauballergiker)
  • Im Sommer kann bei großen Außentemperaturen bequem gekühlt werden.
  • Im Winter keine trockene Luft durch eine Heizung, da es keine Heizung gibt
  • keine Lärmbelästigung
 


Energie- und Kosten-Effizienz


Ein Passivhaus ist ein innovatives, in die Zukunft weisendes (fast energieautarkes) Gebäude!
Der spezifische Jahresheizwärmebedarf liegt unter 15 kWh/(m2/a), in der Praxis ist dieser oft noch weit geringer. Was bedeutet das:
  • Der CO2-Ausstoß = minimal (der für die Klimaerwärmung verantwortliche CO2-Ausstoß wird ca. 40% durch die Heizung von Gebäuden verursacht. In einem Passivhaus geht dieser Ausstoß gegen null!
  • Kein/kaum Verbrauch von Öl und Gas. Öl und Gas sind weltweit wichtige Energie-Ressourcen, die immer knapper werden. Ein Ende des Vorkommens von Öl und Gas ist in Sicht (Experten sprechen von ca. 30 Jahren). Ein Passivhaus von 120 m2 verbraucht ca. 180 l Heizöl pro Jahr.
  • Auch der Stromverbrauch hält sich trotz Lüftungsanlage in Grenzen, da diese Anlagen sehr sparsam im Verbrauch sind. Möglich ist natürlich der Einbau einer Fotovoltaikanlage. Damit wird ein Passivhaus fast erngieautark.
  • Die zu einem Passivhaus gehörende Solaranlage sorgt für warmes Wasser und kann als Heizungsunterstützung genutzt werden. Ca. 80% des Warmwasserbedarfs kann über die Solaranlage gedeckt werden, auch bei Anschluss von Geschirrspülautomat und Waschmaschine. Das spart Strom!
Ein Passivhaus ist heute schon nicht teurer als ein konventionelles Haus. Die derzeit noch 15% höheren Baukosten (verursacht durch Dämmung, Lüftung und Fenster) werden aufgefangen durch:
  • Ausschöpfung aller Fördermöglichkeiten
  • kostengünstige Zusatznachheizung, hier kann man auf einen aufwendigen und teuren Gas- oder Ölanschluss und Abgaswege verzichten
  • kompakte Bauweise, die kostengünstiger ist
  • geringe Energiekosten für die Zukunft
 


bauphysikalisch und ökologisch unbedenklich


Bauphysik

Heute gebaute Häuser müssen hohen Anforderungen an den Wärmeschutz entsprechen. Neubauten erfüllen diese zwar in der Planung, in der Ausführung werden aber oft Fehler bzw. Ungenauigkeiten eingebaut, die z.B. zu Undichtigkeiten und Wärmebrücken führen. Selbst wenn jedoch im konventionellen Neubau alles nach Plan läuft, so gibt es doch strukturelle Probleme wie:
  • inhomogene Dämmschichten,
  • Wärmebrücken an Mauerfuß- und Traufpunkten, Fensterlaibungen, Rolladenkästen und Durchbrüchen,
  • ungleichmäßige Belüftung bei gleichzeitig hoher Fensterdichtigkeit und damit
  • Feuchte-Abfuhrprobleme.
Im Passivhaus sind diese Probleme gelöst durch
  • Wärmebrückenfreiheit,
  • homogene Dämmstärken,
  • gleichmäßige Temperierung und
  • kontrollierte Lüftung
Voraussetzung dafür ist eine sehr genaue Planung (wärmebrückenfreie Details) und gewissenhafte Bauüberwachung. Vorteilhaft ist ein hoher Vorfertigungsgrad (witterungsunabhängige, exakte Hallenmontage).

Ökologie

Bei Bauvorhaben mit Langzeitwirkung (Perspektive 100 Jahre) sollte die Berücksichtigung ökologischer Belange und Nachhaltigkeit eine Selbstverständlichkeit sein. Ein Passivhaus ist vom Grunde her schon für Nachhaltigkeit prädestiniert: es schont die Umwelt, erspart ihr (durch Transport und Verbrennung von Brennstoffen entstehende) Emissionen. Ist Ihnen das Ziel ökologisch verträglichen Bauens wichtig, können Sie weiteres kombinieren.

zur Planung:
  • kompaktes, platzsparendes Bauen
  • wenig Versiegelung, Versickerung von (überschüssigem) Regenwasser
  • Solarenergienutzung passiv (Orientierung, Fensterflächen) und aktiv (Solaranlage, Fotovoltaik)
  • Regenwassernutzung für WC-Spülung und Waschmaschine
  • begrünte Dächer (soweit nicht für Solar- und Regenwassernutzung erforderlich)
und zum Bau:
  • Verwendung nachwachsender Rohstoffe (v.a. heimisches Holz)
  • Vermeidung bedenklicher Materialien (kein PVC, Tropenholz, Polystyrol, Lösungsmittel etc.)
  • Einsatz lokaler Firmen
  • Vermeidung langer Transportwege